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OGame Mond 2026

OGame Mond: Wie entsteht ein Mond, welche Gebäude gibt es, was ist die Mondchance und warum ist der Mond für Fleeter und Entdecker unverzichtbar.

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Was ist ein Mond in OGame?

Ein Mond ist ein natürlicher Satellit, der sich nach einem Kampf im Orbit eines Planeten bilden kann. Er ist kein garantiertes Objekt — sein Entstehen hängt von der Größe des Trümmerfeldes und vom Würfelglück ab. Einmal entstanden, ist der Mond eine permanente Spielressource: Er kann nicht verloren gehen, außer ein feindlicher Todesstern zerstört ihn gezielt.

Der strategische Wert des Mondes liegt in seinen exklusiven Gebäuden. Sensorphalanx und Sprungtor sind Mechaniken die nur auf Monden existieren — und sie definieren den Spielstil fortgeschrittener OGame-Spieler grundlegend.

Mondchance und Mondgröße

Die Mondchance richtet sich nach der Ressourcenmenge im Trümmerfeld nach einem Kampf. Je größer das Trümmerfeld, desto höher die Mondchance — mit einer harten Obergrenze von 20 %.

Trümmerfeld (Ressourcen)Mondchance
100.000~1 %
500.000~2 %
1.000.000~4 %
2.500.000~10 %
5.000.000+20 % (Maximum)

Mondgröße bestimmt verfügbare Felder

Die Größe des entstandenen Mondes ist zufällig und liegt zwischen 1 und 8.188 Kilometer. Größere Monde haben mehr Baufelder. Mit der Mondbasis-Forschung können weitere Felder freigeschaltet werden. Wer auf seinen Mond baut, hofft auf einen großen Mond — kleine Monde (unter 3.000 km) können für umfangreiche Bebauung zu wenig Platz bieten.

Mondgebäude im Detail

Sensorphalanx

Die Sensorphalanx ist das mächtigste Gebäude auf dem Mond. Sie erlaubt dir, die Flottenbewegungen in einem bestimmten Sonnensystem auszuspähen — ohne Spionagesonden zu schicken. Je höher die Phalanx-Stufe, desto mehr Sonnensysteme links und rechts deines Mondes kannst du beobachten.

Für Fleeter ist die Sensorphalanx unverzichtbar: Damit lassen sich angreifende Flotten erkennen, Fleetsaves der Gegner entdecken und profitable Angriffsziele identifizieren. Entdecker bekommen durch ihre Klasse zusätzliche Phalanx-Reichweite.

Sprungtor

Das Sprungtor ermöglicht den sofortigen, kostenlosen Transport von Flotten zwischen zwei eigenen Monden. Deuterium-Kosten entfallen. Der einzige Nachteil: Nach einem Sprung gibt es eine Abklingzeit (Cooldown) bevor das Tor wieder genutzt werden kann — und beide Monde brauchen ein Sprungtor.

Strategisch ist das Sprungtor enorm wertvoll: Flotten können sekundenschnell repositioniert werden, ohne dass Gegner Vorwarnzeit durch Flugzeiten haben. Für Fleeter in Allianzen oder bei koordinierten Angriffen (AKS) ist es ein entscheidender taktischer Vorteil.

Mondbasis

Die Mondbasis ist keine taktische Einheit — sie erhöht die Anzahl der Baufelder auf dem Mond. Jede Stufe gibt 3 zusätzliche Felder. Für Monde mit wenigen natürlichen Feldern ist die Mondbasis notwendig, um alle wichtigen Gebäude errichten zu können.

Raumschiffwerft und Lager

Mond-Werften und Lager funktionieren identisch zu planetaren Pendants. Einige Spieler bauen eine Werft auf dem Mond für schnellen Schiffsbau in günstiger Position — oder nutzen das Mondlager als Ressourcenpuffer.

Warum ist der Mond so wichtig?

Der Mond verändert das Spiel fundamental. Ohne Mond bist du im Planetenorbit sichtbar — deine Flotten und Ressourcen können von der Sensorphalanx eines Gegners beobachtet werden. Mit einem Mond hast du eine natürliche Tarnung: Flotten die du auf den Mond stationierst, erscheinen nicht mehr in der planetaren Übersicht.

Diese Unsichtbarkeit ist zentral für die Fleetsave-Mechanik der fortgeschrittenen Spielstufe. Statt die Flotte auf eine stundenlange Mission zu schicken, kannst du sie auf dem Mond parken — wenn der Gegner keine eigene Phalanx auf deinen Mond hat.

Mond vs. Planet: Die Unterschiede

EigenschaftPlanetMond
RessourcenproduktionJaNein
SensorphalanxNeinJa
SprungtorNeinJa
Flotte unsichtbar ohne PhalanxNeinJa
ZerstörbarNeinJa (durch Todesstern)
FelderVieleWenige (zufällig)

Den ersten Mond bekommen

Für neue Spieler ist das Mondschießen — ein gezieltes Herbeiführen eines Trümmerfeldes mit Mondchance — die klassische Methode. Dabei koordinieren zwei befreundete Spieler einen Scheinangriff: Der Angreifer schickt günstige Schiffe, die der Verteidiger vernichtet, um ein Trümmerfeld zu erzeugen.

Alternativ entstehen Monde natürlich durch echte Kämpfe. Wer in Konflikten involviert ist oder Angriffe abwehrt, hat regelmäßig Chancen auf Mondenstehung — ohne extra Aufwand.

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