Mondzerstörung — Eine der dramatischsten Aktionen in OGame
Die Mondzerstörung ist eine der eindrucksvollsten und risikoreichsten Aktionen in OGame. Mit dem Todesstern — dem teuersten und mächtigsten Schiff im Spiel — kann ein Spieler den Mond eines Feindes angreifen und gezielt zerstören. Doch der Todesstern riskiert dabei selbst seine Existenz.
Mondzerstörung ist selten, aber wenn sie passiert, ist sie ein Game-Changer: Der Gegner verliert seine Sensorphalanx, sein Sprungtor und die taktischen Vorteile des Mondes auf einen Schlag — manchmal auch seine Flotte, wenn sie auf dem Mond stationiert war.
Der Todesstern: Was er kostet und wie er funktioniert
Nur der Todesstern (Deathstar) kann Mondzerstörungsmissionen durchführen. Das mächtigste Schiff in OGame hat seinen Preis:
| Statistik | Wert |
|---|---|
| Baukosten | 5.000.000 Metall / 4.000.000 Kristall / 1.000.000 Deuterium |
| Strukturpunkte | 9.000.000 |
| Schildpunkte | 50.000 |
| Angriffskraft | 200.000 |
| Antrieb | Graviton (extrem langsam) |
| Besonderheit | Kann Monde zerstören, Rapidfire gegen alles |
Voraussetzung für den Bau: Graviton-Forschung Stufe 1, die wiederum 300.000 Einheiten Energie auf einem einzelnen Planeten erfordert. Der Todesstern ist das ultimative Endgame-Schiff — sein Bau ist ein Statement.
Wie die Mondzerstörung funktioniert
Die Mondzerstörungs-Mission läuft folgendermaßen ab:
- Der Todesstern wird auf eine Mondzerstörungsmission geschickt (eigene Missionsart im Spiel)
- Der Todesstern fliegt zum Zielmond — extrem langsam wegen des Graviton-Antriebs
- Am Zielmond werden zwei unabhängige Wahrscheinlichkeitswürfe ausgeführt
- Ergebnis A: Wird der Mond zerstört? (mondgrößenabhängig)
- Ergebnis B: Wird der Todesstern zerstört? (unabhängig von A)
- Beide Ergebnisse sind voneinander unabhängig — Mond kann überleben, Todesstern auch, beides, oder keins
Wahrscheinlichkeiten nach Mondgröße
Die Mondgröße ist der entscheidende Faktor für den Erfolg einer Mondzerstörung. Kleine Monde sind leicht zu zerstören, große Monde sind fast immun. Die Gegenchance — der Todesstern wird zerstört — ist das Spiegelbild der Mondgröße.
| Mondgröße (km) | Mondwird-zerstört-Chance | Todesstern-Verlust-Chance |
|---|---|---|
| 1.000 | ~96 % | ~4 % |
| 2.000 | ~85 % | ~15 % |
| 3.000 | ~73 % | ~27 % |
| 4.000 | ~60 % | ~40 % |
| 5.000 | ~47 % | ~53 % |
| 6.000 | ~34 % | ~66 % |
| 7.000 | ~22 % | ~78 % |
| 8.000 | ~10 % | ~90 % |
| 8.188 (Max) | ~4 % | ~96 % |
Fazit: Große Monde (über 6.000 km) zu zerstören ist ein extremes Glücksspiel. Du riskierst einen Todesstern im Wert von 10 Millionen Ressourcen für eine Chance, die statistisch zu deinen Ungunsten steht.
Was passiert mit der Flotte auf dem Mond?
Wenn der Mond zerstört wird, trifft das Schicksal alle darauf stationierten Flotten und Gebäude. Gebäude verschwinden ersatzlos. Stationierte Flotten werden ebenfalls zerstört — es gibt keinen Evacuationsweg. Nur Flotten die gerade im Flug sind (aktive Missionen vom Mond aus) überleben die Zerstörung.
Das macht Mondzerstörung besonders effektiv wenn der Gegner seine Hauptflotte auf dem Mond geparkt hat und keine aktive Mission läuft. In diesem Fall vernichtet die Mondzerstörung nicht nur die taktische Infrastruktur, sondern auch die Flotte des Gegners.
Wann lohnt sich Mondzerstörung strategisch?
Mondzerstörung ist eine Endgame-Maßnahme in ernsthaften Konflikten. Sie lohnt sich wenn:
- Der Gegner seine Sensorphalanx nutzt um Angriffe auf dich oder deine Allianz zu koordinieren
- Der feindliche Mond als Sprungtor-Hub für schnelle Flottenverlegungen dient
- Der Mond klein genug ist (unter 4.000 km) um eine realistische Zerstörungschance zu haben
- Die verlorene feindliche Flotte und Infrastruktur den Todesstern-Einsatz wirtschaftlich rechtfertigen
Was Mondzerstörung nicht ist: eine günstige Maßnahme. Ein Todesstern kostet so viel wie viele hundert Schlachtschiffe. Die Entscheidung zur Mondzerstörung ist immer eine High-Stakes-Investition — und ein Statement, dass dieser Konflikt ernst ist.
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