Plündern in Ikariam: Überblick
Als Plündern bezeichnet man das Erbeuten von Rohstoffen auf militärischem Weg aus gegnerischen Städten. Wer eine fremde Stadt angreift, sollte Artillerie zur Zerstörung der Stadtmauer mitnehmen.
Anders als in Vorgängerversionen des Spiels wird der Goldbestand beim Plündern nicht angetastet. Gold kann bei einem Angriff also weder verloren noch gewonnen werden.
Voraussetzungen für einen Angriff
Um eine Stadt zu plündern, benötigt man genügend Landeinheiten des Typs Infanterie, die die Nahkampflinie bilden und halten können. Hat die anzugreifende Stadt Mauern, empfiehlt sich zusätzlich der Einsatz von Artillerie.
Greift man eine feindliche Stadt auf derselben Insel an, ist der Einsatz von Handelsschiffen nicht erforderlich. In diesem Fall werden jedoch keine Rohstoffe geplündert, sondern lediglich die Armee des Gegners bekämpft.
Ablauf der Schlacht und Beute
Eine Schlacht gilt als gewonnen, wenn die gegnerische Nahkampflinie durchbrochen ist und nicht mehr gehalten werden kann. Im Anschluss werden 15 Rohstoffe pro Minute auf die zur Verfügung gestellten Handelsschiffe aufgeladen.
Wenn alle plünderbaren Ressourcen verladen sind oder alle Schiffe ihr Limit erreicht haben, begeben sich die Schiffe mitsamt den Truppen zurück zur Heimatstadt.
Abbruch der Plünderung
Der Plünderzug kann vom angreifenden Spieler bis zum Erreichen der Stadt beendet werden. In jeder Runde haben die Spieler die Möglichkeit aufzugeben; gibt der Angreifer auf, kehren seine Einheiten zur Heimatstadt zurück.
Wird eine Stadt auf einer anderen Insel angegriffen und sind dort Flotten stationiert, wird die Plünderung abgebrochen, sobald die angreifende Flotte den Hafen erreicht. Wer das vermeiden will, sollte den Hafen vorher mit eigenen Schiffen blockieren.
Schutz vor Spionage: Das Versteck
Ein Versteck schützt nur die Stadt vor Spionage, in der es gebaut wurde. In jeder Stadt, die geschützt werden soll, muss das Versteck daher einzeln errichtet werden. Für jede Stufe des Verstecks kann ein Spion ausgebildet werden.
Die Ausbildungskosten betragen 150 Gold und 80 Kristall pro Spion. Im Gegensatz zu Truppen und Schiffen kosten Spione keinen Unterhalt. Um sich gegen die meisten Spieler zu schützen, sollte das Versteck mindestens auf Ausbaustufe der Stadt gebracht werden – empfehlenswert ist Ausbaustufe der Stadt +5 oder höher.
Spionagemissionen gegen Plünderer
Am Beginn einer Spionagemission steht immer die Infiltration einer feindlichen Stadt. Hierzu wird mindestens ein Spion entsendet. Das Erfolgs- und Entdeckungsrisiko lässt sich durch eine höhere Anzahl Spione sowie mögliche Lockvögel beeinflussen.
Hat die Infiltration funktioniert, verbleiben die Spione in der Stadt. Dort lassen sich verschiedene Missionen wie das Ausspähen der Garnison, des Lagerstands oder des Forschungsstands durchführen – nützlich, um potenzielle Plünderziele einzuschätzen.
FAQ zum Plündern
Kann man beim Plündern Gold erbeuten?
Nein. Der Goldbestand wird beim Plündern nicht angetastet und kann bei einem Angriff weder verloren noch gewonnen werden.
Wie schnell werden Rohstoffe nach dem Sieg verladen?
Nach gewonnener Schlacht werden 15 Rohstoffe pro Minute auf die zur Verfügung gestellten Handelsschiffe aufgeladen.
Wie verhindere ich, dass mein Angriff durch stationierte Flotten abgebrochen wird?
Wer eine Stadt auf einer anderen Insel angreift, in der möglicherweise Flotten stationiert sind, sollte den Hafen vorher mit eigenen Schiffen blockieren.