Kolonien: Der Schlüssel zum galaktischen Imperium
OGame beginnt mit einem einzigen Heimatplaneten. Was folgt, ist eine der befriedigendsten Aufbau-Reisen in der Welt der Browser-Strategiespiele: Schritt für Schritt wird aus einer einsamen Welt ein verzweigtes Imperium aus bis zu neun Kolonien, verbunden durch Handelsrouten, Truppendeployments und strategische Flottenoperationen.
Kolonien sind keine bloßen Ressourcenquellen. Sie sind vollwertige Planeten, jeder mit eigenem Potenzial, eigener Strategie und eigenem Stellenwert im galaktischen Gesamtbild.
Wie Kolonisierung in OGame funktioniert
Voraussetzung: Astrophysik-Forschung
Bevor die erste Kolonie gegründet werden kann, muss die Astrophysik-Forschung auf Level 1 gebracht werden. Jede weitere Kolonie erfordert höhere Astrophysik-Level: Kolonie 2 verlangt Astrophysik 3, Kolonie 3 verlangt Astrophysik 5, und so weiter. Die Forschung ist zeitintensiv — strategisch kluge Spieler priorisieren Astrophysik früh.
Das Kolonieschiff
Das Kolonieschiff ist das einzige Schiff das neue Planeten besiedeln kann. Es ist kein Kampfschiff — es ist ein Siedlerfahrzeug. Bei der Ankunft auf einem freien Feld wird die Besatzung als erste Siedler zurückgelassen und ein neuer Planet entsteht. Das Kolonieschiff selbst geht dabei verloren, bleibt aber als Teil des Planeten bestehen.
Planetenposition wählen
Die Position eines Planeten im Sonnensystem (1–15) bestimmt die maximale Feldanzahl. Die optimale Strategie:
- Position 4–6: Wenige Felder, aber höchste Deuterium-Produktion (kalt)
- Position 8–10: Maximale Felder (160–200+), ideal für Haupt-Miner-Planeten
- Position 12–14: Mittlere Felder, höchste Metall-Produktion (warm)
Für ein wirtschaftsorientiertes Imperium sind Positionen 8–10 mit vielen Feldern der goldene Standard. Für Deuterium-Produktion (wichtig für aktive Fleeter) werden Planeten an kälteren Positionen bevorzugt.
Kolonien strategisch aufbauen
Spezialisierung statt Gleichmacherei
Erfahrene OGame-Spieler spezialisieren ihre Kolonien. Statt jeden Planeten identisch zu bauen, erhält jede Welt eine Rolle:
- Miner-Planet: Maximale Mine-Level, hohe Feld-Anzahl, Naniten-Fabrik für schnelle Bauzeiten
- Werft-Planet: Hohe Raumschiffwerft, Roboterfabrik, Naniten — hier entstehen Flotten
- Deuterium-Planet: Kalte Position, hoher Deuterium-Synthesizer, Energieversorgung priorisiert
- Forschungs-Hub: Intergalaktisches Forschungsnetzwerk verbindet alle Labore für schnellere Forschung
Das Intergalaktische Forschungsnetzwerk
Eine der mächtigsten Synergien im Multi-Kolonien-Imperium: Das Intergalaktische Forschungsnetzwerk verbindet alle Forschungslabore des Imperiums. Die Summe aller Labor-Level bestimmt die Forschungsgeschwindigkeit. Zehn Planeten mit je Level-10-Labor forschen effektiv auf Level-100-Geschwindigkeit.
Monde: Die Krönung jeder Kolonie
Jede Kolonie kann einen Mond entwickeln — der entsteht zufällig nach Kampfhandlungen mit großen Trümmerfeldern. Monde sind unbezahlbar: Sie haben keine Felder für Minen, dafür aber Sensorphalanx (Spionage über Systeme hinweg), Sprungtor (Instant-Transfer) und Mondbasis. Ein Imperium mit Monden auf Schlüsselplaneten ist strategisch unangreifbar.
Entdecker-Klasse: Bonus für Kolonisatoren
Die Entdecker-Klasse in OGame ist speziell für Spieler die ihr Imperium maximal ausbauen wollen. Sie erhält einen zusätzlichen Planeten-Slot über das normale Astrophysik-Limit hinaus, erweiterte Phalanx-Reichweite und Expedition-Boni. Wer sein Imperium auf die Spitze treiben will, wählt den Entdecker.
Wachstum eines Imperiums: Timeline
| Phase | Kolonien | Fokus |
|---|---|---|
| Anfang (Woche 1–4) | 1 Heimatplanet | Minen aufbauen, Grundforschung |
| Früh (Monat 1–2) | 2–3 Kolonien | Produktion skalieren, Spezialisierung beginnen |
| Mitte (Monat 3–6) | 4–6 Kolonien | Werft-Planet, Forschungs-Hub, erste Monde |
| Spät (6+ Monate) | 7–9 Kolonien | Vollausgebautes Imperium, Toplisten-Konkurrenz |
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